Die spielerische Lockerheit kehrte zu den Foxes zurück

FF : Sopron B – 95:41 (49:23)

December 2014 – Der Sieg der Flying Foxes fiel deutlicher aus als erwartet. Denn Sopron B hatte zuletzt die immer stärker werdenden Damen von UBI Graz und der Basket Flames geschlagen. Nach der in der CEWL spürbaren Verkrampfung bei den Angriffsaktionen sahen die Fans am Freitag gegen Sopron B – das mit dem ganzen Kader angetreten war – ein schönes Spiel mit vielen kreativen Szenen.

Headcoach Sterbenz schickte zum Spielbeginn Kapitän Petra Steger mit Judith Oefner, Jana Lichnerova, Hallie Christofferson und Jaterra Bonds aufs Parkett. Diese Damen ließen sofort nichts anbrennen und zogen bis zum Ende des ersten Viertels auf 27 : 16 davon, wobei alle fünf Spielerinnen schon punkten konnten.

Im 2. Abschnitt kamen Sara Klar statt Oefner, die noch angeschlagene Zsuzsana Szekely-Horvath zeitweise statt Steger und Anda Kostov statt Lichnerova zum Einsatz. Auch Sophia Schaar durfte an ihrem Geburtstag schon im 2. Viertel mithelfen. Pausenstand 49 : 23.

In der 2. Halbzeit spielte Headcoach mit der vollen Rotation. Daher kamen zusätzlich auch Sandra Cvetinovic, Christina Steinwender und Minty Ngo zum Einsatz. Alle fügten sich gut ein und trugen zum deutlichen Sieg bei.

Werferinnen der Flying Foxes: Christofferson 28, P. Steger und Bonds je 17, Kostov 16, Lichnerova 6, Szekely-Horvath 4, Klar, Steinwender und Schaar je 2, Oefner 1, Cvetinovic, Ngo.

Präsidentin Mag. Helga Steger: „Es war endlich wieder ein schönes Spiel mit vielen sehr guten Angriffsaktionen. Die mir unverständliche Verkrampfung in den FIBA CEWL Spielen mit den knappen Niederlagen war nicht mehr spürbar. Darauf werden wir wieder aufbauen können!“

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Zum Sieg gegen Piestany reichte es leider nicht

Die Verkrampfung der Führungsspielerinnen nach der unglücklichen Niederlage gegen Brno kostete auch dieses Match. Das Spiel wurde schon in der ersten Halbzeit durch eine unterirdische Wurfquote verloren. Als zur Pause alles verloren schien wurde plötzlich befreiter gespielt. Zum Sieg reichte es aber nicht mehr.

Punkte der Foxes: Szekely-Horvath 15, Christofferson und Lichnerova je 11, Bonds 9, P. Steger 6, Oefner 2, Klar, Kostov; Cvetinovic.

Der Spiel Bericht in aller Kürze: Im ersten Viertel war der Korb für die sonst treffsicheren Spielerinnen vernagelt. 9 Punkte im ersten Abschnitt waren schon ein böses Vorzeichen für den weiteren Verlauf des Spieles – 9:15. Im 2. Viertel schien Besserung in Sicht, aber nach kurzem Aufflackern wurden sogar die Freiwürfe vergeben – 24:34!

Hatten die Flying Foxes die phasenweise paralysiert wirkten in der ganzen ersten Halbzeit nur 24 Punkte erzielt, so gelang ihnen dies nun vor allem durch Lichnerova und Szekely-Horvath in einem Abschnitt. Gleichzeitig funktionierte die Defense besser, Piestanske bekam plötzlich keine 2. Chancen – 48:48.

Bis zum 54:54 in der vorletzten Minute schien der Sieg möglich. Denn auch die Damen von Piestanske zeigten plötzlich ein Zitterhändchen. In der Schlussminute kam es wie gehabt: Dreimal beendete ein Pfiff die Angriffe der Foxes – Angriffsfouls und Schaufeln?! Da Jana Lichnerova wegen einer Blockade im Angriff ausgefoult wurde und die Flying Foxes schon 5 Fouls aufgebrummt bekommen hatten wodurch sie im Malus waren gab es 4 Freiwürfe und einen Feldkorb für die Gäste zur knappen Niederlage. Es bleibt nun der größte Wunsch der Flying Foxes im Ausland als Gast Team solche Schiedsrichter und Pfiffe zu bekommen. Nur dann kann es noch eine positive Überraschung und Siege geben.

Mag. Helga Steger: „Wir hatten in den vergangenen Jahren in den internationalen Bewerben manchmal auch Glück. Dieses Glück ist heuer dreifach als Pech zurückgekommen. Wenn man gegen Ostrau, Brünn, Piestany 3 Spiele mit insgesamt 9 Punkten Differenz verliert und im 4. Viertel jeweils sogar noch knapp voran war, dann ist schon auch Pech dabei. Aber ein wesentlicher Grund ist natürlich auch, dass unsere Bank für internationale Bewerbe etwas zu kurz ist. Es macht aber keinen Sinn, Spielerinnen für einen FIBA Bewerb zu holen, die wegen der österreichischen Regeln nie gemeinsam am Feld stehen dürften. Und für die meisten Österreicherinnen scheinen 4 Trainings in der Woche schon etwas viel, obwohl sie wissen, dass die ausländischen Gegner bis zu 10 x wöchentlich trainieren. Denn das Berufsbild Basketballerin kann es in Österreich nicht geben. Da ist es dann schwer mitzuhalten! Trotzdem wollen wir uns weiter mit internationalen Klasse Teams messen.“

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