CEWL Niederlage gegen Brünn

22:19 / 37:41 // 59:53 / 90:64

Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, nachdem die Foxes zu Hause knapp verloren hatten. Man musste auswärts daher mit einer Niederlage rechnen. Diese setzte es, aber wie war für alle mitgereisten sehenswert! Denn die Foxes wollten sich nicht leicht geschlagen geben und führten zur Halbzeit sensationell mit 37:41! 

Die Foxes begannen mit Jaterra Bonds, Hallie Christofferson, Jana Lichnerova, Zsuzsa Szekely-Horvath und Kapitän Petra Steger. Sie zeigten sowohl defensiv als auch offensiv vom Start weg große Klasse und führten die meiste Zeit. Nach raschen Foulproblemen war aber klar, dass die Bank heuer etwas kurz besetzt ist!

Die Füchse nahmen das hohe Tempo – wie zuletzt immer in der FIBA CEWL – schon in den ersten Minuten an fighteten in jeder Situation zurück. Die Gegnerinnen aus Tschechien – derzeit vor dem Euroleague Team in der tschechischen Tabelle auf dem 2. Platz – wirkten in den ersten Minuten überrascht und konnten sich nie entscheidend absetzen. Die verdiente Pausenführung der Flying Foxes von 37:41 war aber doch eine Überraschung.

Dann folgte die 2. Hälfte, die von den Verantwortlichen der Flying Foxes als größter je erlebter Basetball Skandal empfunden wurde:

Der Druck von Valosun wurde durch grenzwertige und verletzungsgefährliche Fouls immer stärker. Brünn lag offensichtlich noch die Heimniederlage des Vorjahres im Gemüt. Mit der längeren Bank konnte es – wohlwollend von den heimischen Schiedsrichtern toleriert – mit  regelwidriger Aggressivität agieren, die meist ungeahndet blieb. Diese immer härtere Gangart wurde dem heimischen Team erlaubt, umgekehrt wurde aber bei Aktionen der Foxes mehr als kleinlich gepfiffen. Die Foxes waren ungeschütztes Freiwild: Das Freiwurf Verhältnis war in diesem Abschnitt 13:4! Dadurch erreichte Brünn eine plus 6 Führung nach 3 Vierteln.

 

Nochmals stemmten sich alle gegen die Niederlage. Nachdem aber etliche schwerste und gefährliche Fouls nicht geahndet worden waren wollte Jana Lichnerova und mit ihr das ganze Team abtreten. Headcoach Sterbenz wollte einen Skandal vermeiden. Er wusste ja schon vor diesem Spiel, dass das CEWL Final Four nicht mehr erreichbar war. So spielte er das Match ohne Kapitän Petra Steger, Jana Lichnerova, Hallie Christofferson und Jaterra Bonds zu Ende. Ohne korrekten Abschied rannten die Funktionäre der Gegnerinnen nach dem Spiel davon, die sich offensichtlich für das eigene Verhalten und die Match Verantwortlichen genierten. Denn jeder versteht, dass ein Viertel Ergebnis von 31:11 normal nicht zustande gekommen wäre. Die Verantwortlichen übergaben nicht einmal einen Spielbericht!

Präsidentin Mag. Helga Steger: „Heute haben wir leider die chauvinistische und hässliche Seite unseres Sports kennengelernt. Schade! Ich wollte nicht, dass mein Team abtritt. Denn dann hätte man behauptet, wir seien schlechte Verlierer. Zur Pause haben wir – bei leichter Benachteiligung – mit 4 Punkten geführt. Am Ende mit minus 26 verloren. Wer sich mit Basketball auskennt benötigt keine Erklärung. Wenn eine so besonnene Spielerin wie Jana Lichnerova abtreten will sagt dies alles! Brünn wird die CEWL trotzdem nicht gewinnen, vor allem nicht mit korrekten Schiedsrichtern. Vielleicht wird Brünn sich nicht einmal für das Final Four qualifizieren. „So what?!“

 

Werferinnen:  Bonds 20, Christofferson 16, Lichnerova 10, P. Steger und Kostov je 6, Oefner 4, Klar und Szekely-Horvath je 1, Cvetinovic.

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ÖMS – WU16, SVS Post Flying Foxes – Basket Flames

17.Jänner 2015

SVS Post Flying Foxes – Basket Flames 47:58 (9:14; 16:20; 5:15; 17:9)

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr nervös. Die Gastgeberinnen konnten zwar den ersten Korb der Partie erzielen, die Gäste konterten jedoch schnell und konnten sich eine kleine Führung herausspielen, somit war der Stand nach 5 Minuten 6:2 für die Basket Flames. Stand nach dem 1. Viertel  14:9 für die Gäste.

Das zweite Viertel verlief anfangs sehr ausgeglichen. Bis zur Mitte dieses Viertels wurde abwechselnd gepunktet und der Rückstand der Foxes betrug konstant 5 Punkte. Als Dumancic gegen Ende des Viertels mit 4 Fouls auf die Bank musste, konnten sich die Flames zum ersten Mal etwas absetzen und gingen mit einem 34:25 Vorsprung in die Pause.

Auch zu Beginn des 3. Viertels wurde zunächst abwechselnd gepunktet. Als jedoch die Flames mit einem 11:1 Run das Viertel beendete, war mit einem 19 Punkte Vorsprung schon eine kleine Vorendscheidung geschafft.

Im letzten Viertel, welches von sehr vielen Freiwürfen geprägt war, konnten die Foxes langsam aufholen, jedoch gelang es ihnen nicht mehr die Gäste zu gefährden.

 

Scorer SVS Post: Müller 13 (1 3er), Trpceski 10 (2/2 FW), Dumancic 9 (1 3er, 2/3 FW), Gölzner, Blazevic, Landrichter (0/4 FW) je 4, Grechenig 2, Krizanac 1 (1/4 FW), Coric, Sokcic

Scorer Basket Flames: Kindl K. 28 (10/21 FW), Rehberger 14 (2/6 FW), Jakopin 8 (0/1 FW), Kindl S. 6 (2/4), Mayer 2, Khamis S. (0/2), Khamis M., Okanovic, Abdel Hasib, Zhelyazkova

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Auch im 2. ASWBL Spiel an diesem Wochenende überzeugten die Foxes

18. January 2015

Petrzalka : FF – 42:87 (18:49)

Durch die Spiel Ansetzungen – wieder 2 Spiele am Samstag und Sonntag, dafür danach 3 Wochen kein ASWBL Spiel – bekommt das Team der Foxes leider nie jenen Spiel Rhythmus, der für die Entwicklung der Mannschaft wichtig wäre. Außerdem wird in der FIBA CEWL in einem nach solchen Pausen ungewohnt hohen Tempo gespielt, wodurch in jedem Spiel nach dem ersten Viertel ein deutlicher Rückstand gegeben ist. Vor allem deswegen ist es für die Foxes so schwer, in FIBA Spielen zu bestehen! Aber natürlich auch, weil regelmäßig 3 Spielerinnen aus dem Kader des Vorjahres, die zusammen im Schnitt immer 35 Punkte machten, gefehlt haben.

Begonnen wurde in diesem Spiel mit Kapitän Petra Steger, Judith Oefner, Jana Lichnerova, Jaterra Bonds und Hallie Christofferson. Mit diesen Spielerinnen konnten sich die Foxes schon im ersten Viertel absetzen, als man nach 3 Minuten auf 2:11 davonzog. Danach setzte die Rotation bereits ein. Das Team von Headcoach Laszlo Sterbenz behielt das Spiel stets unter Kontrolle und lag zum Pausenpfiff ungefährdet mit 18:49 in Front.

Nach dem Korbwechsel bei einigen merkwürdigen Entscheidungen gab es einen 7:0 Run der Gastgeberinnen. Die deutliche Führung war durch den Einsatz aller anwesenden Damen aber nie in Gefahr sondern wurde ständig weiter ausgebaut. Die Flying Foxes siegten sicher – wenn auch die Müdigkeit bei einigen vom CEWL Spiel am Mittwoch und dem ASWBL Spiel vom Vortag bei einigen merkbar war so hoch wie auch sonst üblich – mit 42:87.

Mag. Helga Steger (Präsidentin): „Wir haben beide ASWBL Aufgaben an diesem Samstag und Sonntag sehr gut erfüllt, obwohl Oefner noch angeschlagen ist und Szekely-Horvath wegen einer Erkrankung weiter fehlte. Daher wollten wir uns nicht verausgaben und keine neue Verletzten zu riskieren. Unser Kader ist für die internationalen FIBA Spiele doch sehr klein. Da brauchen wir alle gesund und einsatzfähig!

Schon am kommenden Donnerstag um 19.00 Uhr kommt es zum FIBA CEWL Spiel gegen Ostrava. Das ist die letzte Chance, doch noch einen Heimsieg zu feiern. Hoffentlich kann der gesamte Kader inklusive meiner Tochter Petra bis zu diesem Spiel trainieren und alle sind dann einsatzfähig. Denn wir wollen unseren Fans noch einen Sieg schenken!“

Die 2 besten Werferinnen von BK Petrzalka: Cadova 12, Gaalova 6.

Werferinnen der Flying Foxes: Christofferson 22, P. Steger 19, Bonds 17, Lichnerova 12, Kostov 8, Oefner und Cvetinovic je 4, Klar 1.

 

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