Flying Foxes auf dem Weg ins nächste Finale

90:27 (45:15) – Viertel 25:4 / 20:11 // 21:1 / 24:11

Nach dem Cup Finale war bei Vienna 87 offensichtlich die Luft draußen. Die Flying Foxes begannen aber auch in der Defense sehr konzentriert. Diese Defense war für Vienna 87 zunächst unüberwindbar. Nach 4 Minuten führten die Foxes nach schönen Ball Stafetten schon 11:0. Schon im 1. Viertel scorten 6 verschieden Damen von SVS Post zum ersten Pausen Ergebnis von 25:4.

Danach ließ es der Meister bereits gemächlicher angehen. P. Steger und Bonds hielten mit je 2 Feldkörben gegen die in den ersten 4 Minuten des 2. Abschnitts besser angreifenden Gäste dagegen und verhinderten dadurch, dass der Vorsprung deutlich schrumpfen könnte.

Ab der 15. Minute kam wieder eine Treffer Serie der Flying Foxes – Pausenstand 45:15!

Ein wirkliches Desaster brachte für die Gäste das 3. Viertel. Headcoach Sterbenz gab die Parole zur nochmals verschärften Defense aus. Vienna 87 erzielte im ganzen Viertel nur einen Punkt aus zwei Freiwürfen aber keinen einzigen Feldkorb – Stand nach 3 Vierteln 66:16.

In der Pause vor dem 4. Viertel weckte Headcoach Zderadicka seine Damen nochmals auf. Dadurch gab es in den Minuten 33 bis 35 noch ein verstärktes Bemühen der Gäste mit einem offenen Schlagabtausch, der Vienna 87 nicht mehr näher heranbrachte. Eine wenig schöne Undiszipliniertheit – unsportliches Foul von Vienna 87 – beendete diese bessere Phase.

Endstand 90:27!

Scorer der Flying Foxes: Christofferson 26, Bonds 24, P. Steger 10, Lichnerova und Szekely-Horvath je 7, Oefner und Kostov je 6, Klar 4, Cvetinovic.

Headcoach Sterbenz: “Vienna 87 hat einige begabte junge Spielerinnen. Wir haben uns heute mit Erfolg bemüht, durch verstärkte Defense Arbeit bei ihnen keine Hoffnung auf einen Sieg in dieser Serie aufkommen zu lassen. Im 4. Viertel habe ich dann schon einige – wie die erkrankte Lichnerova – für die nächsten Aufgaben geschont. Meine Forderung durch Teamplay auch andere punkten zu lassen wurde erfüllt. Wir bereiten uns nach diesem deutlichen Sieg ohne überheblich wirken zu wollen bereits konzentriert auf die Finalserie vor. Auch dort steht es am Beginn 0:0 und wir müssen versuchen, den Gegnern im Finale keine große Hoffnung zu machen!”

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Zum sechsten Mal in Serie gewannen die Niederösterreicherinnen den österreichischen Cup

Flying Foxes SVS Post – BC Vienna
87 72:41
(39:23)

(19:13, 20:10, 17:4, 16:14)

Headcoach Sterbenz begann mit Kapitän Petra Steger, Judith Oefner,Hallie Christofferson als Center, Zsu Szekely-Horvath als Vierer und Jaterra Bonds als Guard.

 

Einen guten Start erwischten aber zunächst die Damen von BC Vienna 87.Ihnen halfen im ersten Viertel  einige bemerkenswerte Pfiffe gegen verschiedene SVS Post Spielerinnen.So musste etwa die regelmäßige Top Scorerin der Flying Foxes Hallie Christofferson wegen 2 Fouls (?) bereits nach 4 Minuten auf die Spielerbank.

Der Headcoach wollte sie vor dem Hinauspfeifen schützen. Für sie kam früher als geplant Jana Lichnerova als Center.Mit ihr gingen die Foxes sowohl in der Offense als auch in der Defense konzentrierter ans Werk und ließen sich auch nach falschen Out Entscheidungen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Dies wirkte sich sofort auf das Ergebnis aus.  

Bis zur Halbzeitpause konnte bereits eine sichere Führung ausgebaut werden.Bereits nach 10 Minuten führten die Foxes deutlich mit + 6.

Im 2. Viertel war der Spielverlauf ähnlich:

Die bemühten und sympathischen Damen von Vienna 87 wurden von ihrem Headcoach Franz Zderadicka – immer wenn sie hektisch wurden -in Auszeiten beruhigt und wieder nach vorne zum Pressing geschickt. Gerade dieses Pressing über das ganze Feld verhalf aber den Foxes wie bei allen letzten Aufeinandertreffen zu vielen raschen Gegenangriffen mit leichten Punkten.

Die Foxes spielten zwar für ihre Verhältnisse verhalten. Nur je 1 Ligaspiel im Februar und im März hatte sie sichtlich außer Tritt gebracht. Sicher waren diese langen Spielpausen auch für den Überraschungsfinalisten BC Vienna 87 bei der Entwicklung des eigenen Teams bremsend!

Daher kann dies nicht als Ausrede gelten. Bis zur Pause schien das Finale weitgehend entschieden – Stand 39 : 23! In der 2. Halbzeit ließen die Foxes zu keinem Zeitpunkt mehr Zweifel daran aufkommen, dass sie ihren sechsten Cup-Pokal in Serie in die Höhe stemmen würden. Erst in den letzten Minuten wurde die Defense schlampiger und unaufmerksam, sodass Vienna 2 Dreier in Serie verwandeln und das Ergebnis verbessern konnte. Die Foxes aber nutzten auch im letzten Abschnitt die Fehler der Wienerinnen routiniert und trafen im Angriff zwar nicht hochprozentig aber ausreichend.


Kapitänin Petra Steger durfte den Siegerpokal entgegennehmen. Sie wurde wegen ihrer vielen Assists und ihres mannschaftsdienlichen Spiels auch zum MVP der Cup Serie ausgewählt.

 

Heeadcoach Sterbenz: „Jedes Spiel beginnt bei 0:0, man kann nicht davon ausgehen, dass uns alle Siege leicht fallen. Noch dazu weil uns gegenüber dem Vorjahr mit Angela Steger und Jessica Franz 2 sehr gute Österreicherinnen fehlen, wodurch unsere Bank nicht immer sehr stark besetzt ist. Jedenfalls haben wir keine 12 Spielerinnen zur Verfügung.

In der AWBL reicht dies, internationale Spiele sind da aber schon ein ganz anderes Thema. Für die nächste Saison müssen wir mindestens eine weitere Österreicherin in den Kader holen! Vienna 87 hatte sich mit 2 neuen begabten Spielerinnen sicher sehr gut vorbereitet. Aber auch wir hatten durch das Spiel gegen Sopron B wenigstens ein Match nach der langen Pause in der Meisterschaft. Die nächsten Wochen werden nun schwierig, weil es Schlag auf Schlag die Semi- und die Finalserie als „best of five“ zu bestehen gilt.“

Werferinnen der Flying Foxes:

Bonds 18, Steger P. 17, Lichnerova 15, Christofferson 8, Oefner 5, Szekely-Horvath 3, Kostov und Cvetinovic je 2, Klar.

 

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