SVS Post Flying Foxes – DBK Steyr Cadets

SVS Post Flying Foxes – DBK Steyr Cadets 36:77 (7:24; 7:23; 11:12; 11:18)

 

Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die schnell mit 3:0 durch einen Freiwurf von Dumancic und einem Korb von Trpceski in Führung gehen konnten. Doch das war es dann wieder mit der Offensive der Füchse und Steyr konnte, angeführt von einer groß aufspielenden Pammer. einen 16:0 Run hinlegen und das erste Viertel klar mit 24:7 gewinnen.

Auch im zweiten Viertel änderte sich das Bild nicht viel. Steyr dominierte und kamen immer wieder zu leichten Körben, während die Niederösterreicherin sichtlich Probleme hatten, gute Würfe herauszuspielen. Stand zur Halbzeit 14:47 aus Sicht der Gastgeberinnen.

Erst im 3. Viertel änderte sich das Spiel etwas. Dadurch, dass Steyr nicht mehr mit dem letzten Nachdruck spielte, konnte sich die Offense der Füchse besser entfalten und auch die Defense konnte sich mehr und mehr auf den Gegner einstellen. Dieses Viertel endete ausgeglichen 11:12.

Im letzten Viertel plätscherte das Spiel vor sich hin. Steyr begnügte sich bereits mit ihrer hohen Führung, während die Foxes nicht in der Lage waren, das Spiel noch irgendwie zu drehen. Endstand 36:77 aus Sicht der Niederösterreicherinnen.

Werfer SVS Post: Dumancic 13 (1/2 FW; 2 3er), Trpceski 10 (4/12 FW), Müller 10 (1/2 FW, 1 3er), Krizanac 3 (1/4 FW), Coric, Blazevic, Grechenig, Grbic

Werfer DBK Steyr:  Pammer 27 (3/8 FW), Voithofer 15 (1 3er),  Schwaiger 11 (3/4 FW), Sperrer 6 (4/6), Pasa 6 (0/2), Schwetzinger 4, Talas 4, Krempl 2, Schaufler 2

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9. Meistertitel in Folge…

Flying Foxes SVS Post vs. Basket Flames 90:45 (50:22)

(29:7, 21:14, 20:14, 20:9)

Der alte und nun wieder neue Meister begann mit Kapitän Petra Steger, Judith Oefner, Jana Lichenrova, Hallie Christofferson und Jaterra Bonds sehr konzentriert. Diesen fünf Damen gelang in den ersten 3 Minuten ein 12:0 Run.

Etliche flüssige Aktionen der Foxes führten auch nach dem ersten Wechsel – Zsuzsa Szekely-Horvath kam in ihrem Abschiedsspiel statt Lichnerova – zu schön herausgespielten Körben geführt. Nach 10 Minuten setzte sich Post bereits deutlich ab. Durch gute defensive Arbeit wurden nur 7 Punkte der Flames zugelassen – Viertelpause 29:7.

Im 2. Viertel gingen alle Füchsinnen sofort wieder konzentriert aufs Parkett und stellten bis zur Halbzeitpause – sichtlich ohne voll aus sich heraus zu gehen – auf 50:22. Die Flames konzentrierten sich vor allem darauf, die 3 besten Werfer der ganzen Finalserie Hallie Christofferson (86), Petra Steger (53) und Jaterra Bonds (47) im wahrsten Sinne des Wortes oft festzuhalten.  Sie vergaßen deswegen oft ihr eigenes Angriffs Spiel. Dadurch kamen in dieser Phase zumeist andere wie Jana Lichnerova oder Anda Kostov frei zum Wurf. Das Spiel war zur Pause jedenfalls bereits entschieden.

Nach der Pause spielte Headcoach Sterbenz zum ersten Mal in der Finalserie mit der vollen Rotation seiner 9 Damen. Zumeist wurde auf dem Feld bereits gefeiert. Trotz etwas langsameren Beginn der Foxes scorten vor allem Christofferson und Steger bis zur letzten Pause zum sehr deutlichen 70:36.

In der vollen Rotation des 4. Viertels machten alle ihre Sache gut und ließen bei den Flames keine neuen Hoffnungen mehr aufkommen. Wie im ersten Finale setzte Petra Steger wieder den Schlusspunkt: Damals zum Hunderter, diesmal „nur“ zum Neunziger!

Damit ging wieder eine erfolgreiche Saison der Flying Foxes ohne heimische Niederlage zu Ende.  Es war daher wieder eine sogenannte perfect season in der ASWBL und AWBL!

MVP der Finalserie wurde nach Entscheidung von Headcoach Laszlo Sterbenz Jaterra Bonds, obwohl sie 39 Punkte weniger als Christofferson zum Sieg beigetragen hatte. Er begründete dies damit, dass sie im letzten Spiel mehr als  zuletzt für das Team gespielt hatte.

Hallie Christofferson – sie erzielte in den 3 Finalspielen allein 86 Punkte – wurde von allen Coaches zum MVP der gesamten AWBL gewählt.

Dazu gratulieren die Foxes Verantwortlichen allen in dieser Saison mit einem MVP Award ausgezeichneten – Petra Steger im Cup, Hallie für die ganze AWBL Saison und nun Jaterra Bonds für die AWBL Finalserie – herzlichst!

Punkte für Post: Christofferson 29, P. Steger 17, Lichnerova 14, Bonds 12, Kostov 9, Szekely-Horvath und Oefner je 3, Cvetinovic 2, Klar 1.

Mag. Helga Steger: „Headcoach Sterbenz hat unser Team so gut geformt, dass wir trotz des in dieser Saison dezimierten Kaders in Österreich keinen gefährlichen Gegner hatten. Er kann mit jeder seiner Formationen einen Vorsprung ausbauen, weil wir defensiv wenig zulassen. Es ist in Kommentaren anderer Teams oft ungerecht, wenn unsere Einheimischen jungen Damen nicht gelobt werden. Mehr als 3 Ausländerinnen sind aber auch bei uns nie am Feld!

Nächste Saison hatten wird meine Tochter Angela als eine unserer besten österreichischen Werferinnen wieder im Kader sein. Meine Tochter Petra ist als Sport- und Jugendsprecherin im Parlament inzwischen bestens verankert und kann wieder mehr trainieren, was schon in den letzten Monaten zur deutlichen Steigerung des ganzen Teams geführt hat. Unsere sehr gut weiter entwickelten und verlässlichen Spielerinnen Judith Oefner und Sara Klar machen auch in der nächsten Saison weiter. Wir haben dadurch trotz des schmerzhaften Abgangs unseres Erfolgs Coaches mehr Optionen bei der Österreicherinnen Regel der AWBL. Zumindest eine weitere Österreicherin wird in den Kader kommen!“

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Die Foxes führen in der Finalserie 2:0

Die Basket Flames steigerten sich im Heimspiel gegenüber der ersten Begegnung. Sie konnten jedoch eine deutliche Heimniederlage gegen die Foxes trotzdem nicht verhindern: (17:19, 10:29, 26:23, 11:22)

Die Gäste und haushohen Favoritinnen wollten offensichtlich auch diesmal von Beginn an nichts anbrennen lassen. Sie starteten konzentriert und druckvoll in die Partie und lagen nach einer Minute mit 0:6 voran. Routiniert nutzten die Foxes ihre technische Überlegenheit aus.

Danach ließen sie die Gastgeberinnen ihren Spielrhythmus finden, weil sie zu eigensinnig einige Male den persönlichen Korberfolg suchten, statt weiterhin auf Teamplay zu setzen. Zu sehr hatten sie nach dem ersten Finale das Gefühl, keineswegs verlieren zu können. Die Flames zeigten sehr viel Einsatz und wollten den Meister nicht davonziehen lassen um nicht wieder eine „Klatsche“ zu riskieren. Den Flames gelang es dadurch in den letzten Sekunden des 1. Viertels durch einen Dreier von Burianova auf 17:19 zu verkürzen.

Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hielten sich die Flames durch erfolgreiche Freiwürfe im Spiel. Sie glichen auf 19:19 aus, weil Die Damen von Post so wie im ersten Viertel viel zu früh wieder Foul Probleme hatten und Freiwürfe hinnehmen mussten. Dies obwohl die Flames permanent pressten und die Foxes eine Zonen Verteidigung spielten. Mit schnellen Gegenangriffen und Punkten aus erfolgreichen Würfen sorgten die Foxes bis zur Halbzeitpause wieder für deutlichere Verhältnisse – 27:48!

Die Foxes kamen mit viel Schwung aus der Kabine und konnten mit der Starting Five den Vorsprung in 4 Minuten auf 33:62 ausbauen. Danach nahm Headcoach Sterbenz sowohl seinen Pointguard als auch Jana Lichnerova aus dem Spiel, zusätzlich gab es auch für Kapitän Petra Steger eine Pause. Die Flames wirkten dadurch zusätzlich motiviert, warfen 3 Dreier in diesem Abschnitt und verkürzten den Rückstand bis zur letzten Pause auf 53:71!

Auch im letzten Viertel blieben die Gastgeberinnen sehr kämpferisch. Als die Starting Five der Foxes wieder im Spiel war stieg der Vorsprung wieder deutlich auf 61:89. Nachdem die Flames mit großer Laufbereitschaft das 3. Viertel für sich entschieden hatten mussten sie sich im letzten Abschnitt den Flying Foxes 64:93 doch deutlich geschlagen geben. Die eigenen Fans feierten diese Niederlage der Flames aber noch mit großem Applaus.

Punkte für Post: Christofferson 28, Bonds 24, P. Steger 18, Szekely-Horvath 11, Kostov, Lichnerova und Oefner je 4, Klar; Cvetinovic.

Mag. Helga Steger: „Der Klasse Unterschied der Teams ist größer als erwartet wenn unsere Starting Five auf dem Feld ist. Trotzdem hat Headcoach Sterbenz am Ende dieser doch kräfteraubenden Saison auch andere Formation aufs Feld gebracht, und unseren Vorsprung damit zumindest gehalten, zumeist sogar ausgebaut. Er wollte schon früh einige schonen, um auch das 3. Finale in nur 2 Tagen zu beherrschen.

Auch wenn es durch die gemischte Liga mit den Slowakinnen bereits höhere Anforderungen für manche Teams gegeben hat, kann man dies mit einem FIBA Europa Bewerb nicht vergleichen. Nur wenn etwa die Flames sich auch in der CEWL versuchen wird durch schwere Spiele dieses Team besser werden, was für die gesamte Liga und daher auch für uns gut wäre. Jetzt gilt aber unsere Konzentration dem 3. Finale am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr!“

Stand in der “Best of 5”-Serie damit 2:0 für die Foxes, die damit im 3. Finalspiel am 19.4. (18.00 h, BZ der Post) die Finalserie vorzeitig beenden können.

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