Arbeitssieg der angeschlagenen Foxes gegen BC Vienna 87

09.Februar 2014 – FF : BC Vienna 87 – 74:54 (18 : 12, 27 : 12, 10 : 15, 19 : 15)
Stark geschwächte und durch Krankheit müde wirkende Flying Foxes trafen auf ein Team von Vienna,dass nur mit 9 Spielerinnen – darunter 2 Center – antreten konnte. Besonders wurde Eli Pavel von den Verantwortlichen gelobt, weil sie für die Angeschlagenen doppelt kämpfte

1904159_721910914516127_1288365312_nBeim Meister war Kapitän Petra Steger nicht einsatzfähig und musste das Spielgeschehen nur von der Bank aus beobachten. Sheylani Peddi, Zsuzsa Horvath, Jana Lichnerova, Angela Steger und Jessica Franz waren nicht ganz fit oder mussten sogar erkrankt antreten.

Die Anfangsphase war geprägt von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten. Sowohl die Foxes als auch die Gäste ließen viele sichere Punkte am Fastbreak liegen. Nachdem Vienna im ersten Viertel das sonst so starke Insidespiel der Flying Foxes gut unter Kontrolle bringen konnte, hielt die Mannschaft von Vienna-Headcoach Franz Zderadicka in den ersten zehn Minuten ansehnlich mit. Mit Fortschreiten der Partie bereitete jedoch Elisabeth Pavel den Wienerinnen zusehends Probleme, die bei den Foxes nun das Ruder in die Hand nahm und die Füchsinnen bis zur Pause fast im Alleingang mit 45:24 in Front brachte.

Auch nach Seitenwechsel blieb das Spiel manchmal ausgeglichen, wobei die Führung der Foxes zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr war. BC Vienna 87 kämpfte beherzt und konnte mit guten Einzelaktionen immer wieder die bei weitem nicht so konsequent wie sonst agierende Defensive der Foxes durchbrechen. Im Offensivspiel gelang den Gastgeberinnen, die mit Fortdauer des Spieles körperlich immer schwächer zu werden schienen, überraschend wenig. Die Füchsinnen konnten einfach nicht zu ihrem gewohnten Spielrhythmus finden. Erneut war es Pavel, die für einen Großteil der Punkte verantwortlich zeigte und verhinderte, dass die Wienerinnen den nach dem dritten Viertel auf 16 Zähler verkleinerten Rückstand weiter so gering halten konnten. Dennoch ließen sich die Wienerinnen auch im Schlussabschnitt nicht abschütteln. Sie hielten dagegen und unterlagen am Ende respektabel mit 74:54.

Punkte: Pavel 36, Peddy 9, A. Steger und Horvath je 7, Faustmann 6, Franz 5, Lichnerova 4, Klar, Jakubowski.

Mag. Helga Steger (Präsidentin Flying Foxes): „Noch am Vortag wussten wir nicht, ob wir überhaupt antreten können. Meine Tochter Petra und Peddy leiden noch immer unter den Nachwirkungen der Attacken im Heimspiel gegen Arad und in Alba Iulia. Offensichtlich durch die langen Busfahrten von jeweils mehr al 11 Stunden haben sich alle verkühlt, einige so schwer, dass sie eigentlich gar nicht zum Spiel kommen wollten. Deswegen konnten wir heute leider sowohl in der Offensive als auch in der Defensive nicht unser gewohntes schnelles Spiel aufziehen. Ich bin froh, dass wir diesen Sieg dennoch sichern konnten. Ich hoffe nun, dass wir bis zum CEWL Spiel am kommenden Dienstag wieder halbwegs vollzählig einsatzbereit sind!“