Foxes bleiben nach deutlichem Sieg gegen Graz bis zum Semifinale ungeschlagen

16.Februar 2014 – FF : Graz – 94:53 (20:12, 27:9, 19:17, 28:15)
Den erwartet klaren Sieg konnten die Flying Foxes im Heimspiel gegen UBI Graz im FZZ Perchtoldsdorf feiern. Sie blieben damit auch im letzten Spiel des Grunddurchgangs ungeschlagen, obwohl die erkrankte Jessica FRANZ vorgegeben werden musste.

1622682_725435680830317_1911595061_nDie Füchsinnen gingen mit Kapitän Petra Steger, Shey Peddy, Eli Pavel, Zsuzsana Horvath und Judith Faustmann locker in die Partie. Sie zogen bis zur 4. Minute auf 12 : 2 davon und sorgten damit von Beginn an für klare Verhältnisse. Danach wurde etwas früh der Schongang eingelegt. Die Gäste aus Graz agierten einsatzfreudig. Sie versuchten mit dem spielerisch und körperlich überlegenen Gegner mitzukämpfen und nützten unkonzentrierte Minuten der Foxes zwischen der 5. Und 9. Minute, um sich heranzukämpfen – 12 : 8, dann 14 : 12. In der letzten Minute des ersten Viertels spielten die Foxes schneller bis zur Pause – 20 : 12.

Nachdem die Mannschaft von UBI Graz im ersten Viertel zu manchen Chancen gekommen war, schalteten die Foxes im 2. Viertel sofort einen Gang hinauf und ließen die Grazerinnen kaum noch zu leichten Wurfchancen von außen kommen. In der Offensive wurden die herausgespielten Aktionen noch immer nicht hochprozentig aber deutlich besser verwertet. Wieder konnte sich Elisabeth Pavel, die in dieser Saison immer besser wird, im Insidespiel überzeugend in Szene setzen. Peddy, P. Steger und Lichnerova bekamen vom Headcoach Sterbenz längere Pausen, obwohl Faustmann, Klar und Jakubowski unmittelbar vorher schon je 30 Minuten in einem DLL Spiel mitgewirkt hatten. Bis zur Pause hatte der Titelfavorit die Führung trotzdem auf 26 Zähler ausgebaut – 47:21!

Zurück aus der Kabine starteten die Foxes energisch und bauten die Führung in den nächsten 4 Minuten auf 57 : 23 aus. Danach wurde von Headcoach Sterbenz wieder voll auf die große Rotation gesetzt. Die Grazerinnen lieferten trotz der Niederlage noch einmal eine Talentprobe ab. Dabei erwischten sie die Foxes, die angesichts der komfortablen Führung von 64 : 27 nun etwas gemächlicher agierten, manchmal mit Gegenangriffen und konnten das dritte Viertel fast ausgeglichen halten.

Im Schlussviertel stellten die Gastgeberinnen umgehend das gewohnte Ergebnis her. Sie konnten den Vorsprung ausbauen und siegten am Ende mit 94:53! Damit ziehen die Flying Foxes mit „weißer Weste“ ins ASWBL Final Four am 8./9.März ein, wo es gegen den Tabellenvierten Basket Flames geht.

Im Kampf um den CEWL Titel trifft die Mannschaft von Laszlo Sterbenz auf ALBA IULIA aus Rumänien, um den österreichischen Cup vorher im Semifinale am 01.03.2014, danach am 02.03. – hoffentlich – im Cupfinale auf (???) und um den Meistertitel im jeweils auf den Vorjahres Finalisten BC Vienna 87.

Mag. Helga Steger (Präsidentin): „Ich bin froh, dass wir auch im letzten Spiel des Grunddurchgangs unsere Pflicht erfüllen und den erwartet deutlichen Sieg einfahren konnten. Wie heuer öfter war es auch heute für mein Team sehr schwierig, die Konzentration zu bewahren, weil die Überlegenheit zu groß ist. Wir hatten auch Wurfschwierigkeiten, weil wir in dieser Halle erst ab nächster Saison auch trainieren dürfen. So ist jedes Antreten hier auch für uns ein Auswärtsspiel. Angesichts der Intensität der vergangenen Wochen ist es verständlich, dass unser Headcoach nur phasenweise voll spielen ließ!“ 

Werferinnen: Pavel 35, Lichnerova, Steger A. je 13, Steger P. 10, Peddy 9, Faustmann 8, Horvath und Jakubowski je 3, Klar.