Die Duchess wurden in ihrer Heimhalle von den Flying Foxes deklassiert

12. January 2014 – Duchess : FF – 59:106 (23 : 38, 8 : 28, 13 : 22, 15 : 18)

Die Foxes kamen entspannt ins Dukes Castle.
Die Rollen waren in diesem Spiel sehr klar verteilt: Der Serienmeister war ohne Niederlage in dieser und in den zwei vorherigen Saisonen nach Klosterneuburg gekommen. Das Spiel verlief ganz nach den Erwartungen von Headcoach Sterbenz. Er wollte die erste Hälfte als Vorbereitung für die nächsten internationalen Spiele nutzen. Deswegen spielte er meist mit Aufstellungen, die er auch dann plant. Er war hochzufrieden!

1385504_652632144777338_1010885834_nDie Flying Foxes begannen mit Kapitän Petra Steger (weiterhin mit Gesichtsmaske), Sheylani Peddy, Jessica Franz, Elisabeth Pavel und Zsuzsana Horvath. Sie musste schon nach wenigen Minuten wegen einer Verletzung aufgeben und wird am Montag untersucht. Trotz manchmal grenzwertiger Defensivarbeit der Duchess setzten sich die Gäste nach fünf Minuten bereits um 11 Punkte ab. Klosterneuburg hielt in der Folge mit Distanzwürfen dagegen. Schon in diesem Spielabschnitt rotierte Headcoach Sterbenz mit 8 Spielerinnen: Auch Sara Klar, Angela Steger und Jana Lichnerova wurden eingesetzt. In den Schlussminuten des ersten Viertels setzte sich der regierende Meister mit seiner großen Klasse bereits vorentscheidend auf 23 : 38 ab.

In der Pause mahnte der Headcoach zur verbesserten Defense. Dies gelang sofort ab Beginn des zweiten Spielabschnitts. Es häuften sich dann die Fehler auf Seiten der Duchess, die im Angriff manchmal hilflos wirkten. Die Foxes brachten auch Judith Faustmann ins Spiel und legten einen 0 : 15 Run hin. Sie bauten ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus (23 : 53). Denn es dauerte im zweiten Viertel nachdem die Foxes auf Zone umgestellt hatten sechs Minuten ehe die Duchess den ersten Korb erzielen konnten. Erst in der 20. Minute konnten die Duchess weitere 3 Feldkörbe erzielen. Trotzdem vergrößerte SVS Post seinen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 31 : 66!

Auch nach Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht wirklich. Binnen vier Minuten stellten die Gäste auf 32 : 81 und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie dieses Spiel als klarer Sieger beenden würden. Danach schaltete Headcoach Sterbenz auf den Schongang, um keine zusätzliche Verletzung zu riskieren. Denn die Grenze zwischen harten Attacken und Fouls ist bekanntlich manchmal auch von gutwilligen Refs schwer zu erkennen. Aber ohne diese konnte Peddy – zusätzlich zu ihrer Aufbau Arbeit steuerte sie 7 (von 8) Dreier bei – nie gestoppt werden! Deswegen saß Peddy dann einige Zeit auf der Bank.

Mit einem deutlichen 44 : 88 für den Tabellenführer ging es ins Schlussviertel, in dem in den ersten Minuten die Duchess das Ergebnis verschönern konnten, weil SVS durch manchen Pfiff irritiert wirkte. Nach vier Minuten nahm die Bank der Foxes ein technisches Foul in Kauf um das eigene Team und die Schieris aufzuwecken, was beides gut gelungen ist. Die Gäste legten einen 15 : 0-Run aufs Parkett und knackten damit den 100er.
Endstand – 59 : 106.

SVS Präsidentin Mag. Helga Steger: „Der Sieg war nie gefährdet. Headcoach Sterbenz konnte – wie zuletzt immer – alle Spielerinnen seines Kaders einsetzen. Klosterneuburg konnte zu keinem Zeitpunkt die Foxes echt fordern, auch wenn es zumeist überaggressiv agierte. Ich bin froh, dass es keine weiteren Verletzten gab.“

SVS Werferinnen: Peddy 35, Pavel 21, Franz 16, A. Steger 10, Lichnerova 9, Faustmann 7, Klar 4, Horvath und P. Steger je 2, Jakubowski.